Verein für Deutsche Spitze e.V.

Gruppe Alb - Oberer Neckar


Home

Aktuelles

Termine

Über uns

Berichte

Erfolge

Unsere Züchter

Welpen

Deckrüden 

Fotos

Spitze in Not

Weiterbildung

Links

Kontakt

Datenschutzerklärung

Impressum

 

Wanderung im Taubertal bei Creglingen am 17. Juni 2018

Ein wirklich wunderschönes Wochenende verbrachte eine kleine handverlesene Gruppe am 16. und 17. Juni 2018 mit Angelika Buchholz und Joachim Pototzki in Creglingen-Schmerbach.

Schon am Vortag konnten wir die hübsch und behaglich eingerichteten Ferienwohnungen auf Hof Sommerberg beziehen, und abends saßen wir entspannt zum Grillen um das Lagerfeuer, genossen dazu lecker gewürztes Stockbrot und betrachteten von Glühwürmchen umtanzt die klar leuchtenden Sterne.

Die Hunde vertrugen sich ebenso prächtig. Leo als einziger Rüde in der Runde herrschte friedlich über seinen kleinen Harem, und kein Nebenbuhler machte ihm die Damen streitig.

Vom reichhaltigen Frühstück im wunderschönen Seminarraum konnten wir uns am nächsten Morgen kaum losreißen, aber wir wurden ja erwartet. Beim Museum Flachsbrechhütte in Creglingen-Burgstall war alles schon für uns vorbereitet, und wir erhielten auf anschauliche Weise spannende und umfassende Einblicke in die Flachsverarbeitung von der Aussaat bis hin zum Endprodukt, dem feinen weißen Leinen.

Es hätte noch viel zu schauen, zu fragen und zu erzählen gegeben, aber wir hatten ja noch eine lange Wanderung vor uns und mussten endlich aufbrechen.

Die Autos ließen wir in Burgstall stehen und gingen zunächst am Waldrand entlang, dann einen wunderschönen schattigen Hohlweg abwärts bis wir schließlich im Taubertal angelangt waren. Dass wir unterwegs sogar die "grüne Grenze" zum Freistaat Bayern überquerten konnte man an dem großen B auf einem alten Grenzstein deutlich erkennen.

Im Tal der Tauber gab es reichlich Wasser zum Trinken und Abkühlen für die Hunde, und in kurzen Abständen entlang des Weges luden Bänke und Tische die Wanderer freundlich zum Bleiben ein. Es war inzwischen schon recht warm geworden und es tat gut, im kühlen Schatten zu rasten.

Auf der dritten Etappe wurde uns noch einmal eine Kraftanstrengung abverlangt. Wir folgten auf einem kleinen Wiesen- und späteren Waldweg der Schonachschlucht bergauf bis wir wieder auf der Anhöhe angekommen waren. Unvorstellbar, dass Angelika eigens für unsere Wanderung ihren Rasenmäher auf einem Anhänger hierher transportiert und diesen Weg in stundenlanger mühevoller Arbeit freigemäht hatte damit er überhaupt begehbar war! Dafür gebührt ihr ein dickes Extra-Dankeschön!

Nach dieser Anstrengung waren wir alle glücklich als wir endlich das Gasthaus „Linde“ in der Ortsmitte von Schonach erreicht hatten und uns dort auf der Terrasse mit kühlen Getränken und einem herzhaften Mittagessen stärken konnten.

Auf dem Rückweg zum Parkplatz an der Flachsbrechhütte kamen wir an vielen, reich mit Früchten behangenen Kirschbäumen vorbei, die unwiderstehlich zum Naschen einluden. Als letzten Höhepunkt der Wanderung konnten wir bei den Überresten einer großen keltischen Siedlung noch den Nachbau einer keltischen Pfostenschlitzmauer bewundern.

Wir danken Angelika Buchholz und Joachim Pototzki ganz herzlich für dieses unvergesslich interessante und schöne Wochenende.

Text: S. Lange-Schneemilch, Fotos: A. Buchholz, J. Pototzki, A. Geißelsöder, S. Lange-Schneemilch


zurück zur Homepage