Verein für Deutsche Spitze e.V.

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Neujahrswanderung 2016 rund um Schloss Solitude

Zu unserer traditionellen Neujahrswanderung – ebenso traditionell ausgerichtet von Familie Puschacher – trafen wir uns am 3. Januar in Gerlingen in der Solitudestraße, auf dem Parkplatz des Restaurants Alexander. Zu unserer Freude waren nicht nur der harte Kern, sondern auch neue Mitglieder unserer Gruppe und zahlreiche Gäste aus anderen Gruppen gekommen um den Tag mit uns zu verbringen.

Zunächst führte uns Herr Puschacher zum nahe gelegenen Schloss Solitude. Die schöne Kulisse bot sich geradezu an für die ersten Gruppenfotos.

Das Schloss Solitude (fr. solitude ‚Einsamkeit‘) wurde zwischen 1763 und 1769 als Jagd- und Repräsentationsschloss unter Herzog Carl Eugen von Württemberg erbaut. Wegen der Finanzprobleme des Staates waren die aufwendige Repräsentation und der Unterhalt von Solitude jedoch auf Dauer weder finanziell noch politisch tragbar. Bereits 1775 wurde die Hofhaltung dort wieder eingestellt. 1770 wurde von Herzog Carl Eugen die Hohe Karlsschule gegründet und befand sich anfangs ebenfalls im herzoglichen Lustschloss Solitude. Sie diente als Militärakademie, Kunstakademie und später als Allgemeine Hochschule und war als Eliteschule für Söhne aus angesehenen württembergischen Familien vorgesehen. Ihr berühmtester Schüler war Friedrich Schiller, und so verbrachte auch er einige Zeit als Eleve (Student) auf der Solitude (aus Wikipedia). Heute wird das Waldgebiet mit dem schönen Ausblick rund um das Schloss von vielen Menschen (nicht nur mit Hunden) als Naherholungsgebiet genutzt.

Auf gepflegten und Kinderwagen geeigneten Wegen wanderten wir angeregt plaudernd weiter durch die Wälder bis Herr Puschacher nach einer guten Stunde feststellte dass wir gerade einmal ein Viertel der geplanten Wegstrecke zurückgelegt hatten. Also hieß es abkürzen damit wir unser Einkehrlokal ohne Eile erreichen würden. Auf diese Weise konnten wir auch den Kunstwerken am Wegesrand die gebührende Aufmerksamkeit schenken.

Eigentlich war als Einkehrlokal das Restaurant Alexander vorgesehen, aber der Koch erkrankte kurz vorher und das Lokal musste geschlossen bleiben. Also hatten Puschachers auch hier flexibel sein und ganz kurzfristig eine Alternative finden müssen. In dem Ersatzrestaurant kamen wir nun als große Gruppe und auch noch eine halbe Stunde später an als gemeldet, und so geriet der Wirt mit seiner Küchenorganisation so stark in Bedrängnis dass es recht lange dauerte bis alle am Tisch ihr Essen vor sich stehen hatten. Dieses immerhin war ausgezeichnet, und so war man sich einig dass sich das Warten gelohnt hatte.

Leider musste der Vorstand die gemütliche Runde vorzeitig verlassen weil eine Vorstandssitzung anberaumt war die dann bei Puschachers zuhause in Leonberg abgehalten wurde.

Wir danken Familie Puschacher ganz herzlich für die Planung und Organisation dieses schönen Wandertages und für die freundliche Aufnahme und Bewirtung der Vorstandsmitglieder!

Text und Fotos: S. Lange-Schneemilch


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