Verein für Deutsche Spitze e.V.

Gruppe Albstadt - Oberer Neckar


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Spitze im Steinzeitdorf!

Am bundesweiten "Tag des Hundes 2010" trafen wir uns wieder zu einer weiteren gemeinsamen Veranstaltung unserer Gruppe Albstadt- Oberer Neckar mit Freunden und Gleichgesinnten, diesmal im Federseemuseum in Bad Buchau.

Das oberschwäbische Federseemuseum liegt inmitten einer faszinierenden Moorlandschaft, am Rande eines seit der Eiszeit verlandenden, schilfumgebenen Gewässers.
Unsere Gruppe hatte für diesen Tag eine Einladung des Federseemuseums erhalten, die wir gerne wahrgenommen haben.
Anlässlich des ''Tag des Hundes'' veranstaltete das Federseemuseum eine Studioausstellung, in der Artefakte von verschiedenen Hunden aus den stein- und bronzezeitlichen Dörfern des Federseemoores zu sehen waren.
In der Ausstellung wurden auch zwei Hundeskelette aus den Ausgrabungsstätten Bachwiesen und Wasserburg Buchau gezeigt.

Bei bestem Wetter starteten wir am Vormittag vor dem Federseemuseum unter der kompetenten und fachkundigen Führung des Archäologen Rudolf Walter zu einer ca. 2-stündigen Wanderung auf dem Moorlehrpfad durch das Naturschutzgebiet des Federseemoores.
Unser Weg führte uns auch zu den Ausgrabungsstätten der jungsteinzeitlichen und bronzezeitlichen Siedlungen.
Bei Ausgrabungen am Henauhof, unweit von Bad Buchau waren Hundereste gefunden worden, die zu den ältesten Hundefunden in Deutschland gehören. Sie belegen, dass die Domestizierung des Hundes bereits während der Zeit der Jäger- und Sammlergemeinschaften erfolgte.
Die ältesten Hinweise auf eine Zähmung von Wölfen reichen bis ins Eiszeitalter vor über 30000 Jahren zurück. Der Hundeschädel von Goyet, einer Fundstelle in Belgien, belegt dies unzweifelhaft. In dieser Zeit hat sich allmählich eine neue Art entwickelt, die sich eindeutig in der Form von ihren wilden Verwandten unterscheidet: Sie sind deutlich kleiner, noch mit wolfsähnlichem Schädel doch mit kürzerer Schnauze.

Im Anschluss an die sehr interessante und informative Führung, trafen wir uns auf dem archäologischen Freigelände des Museums auf dem 12 Häuser nach jungsteinzeitlichen und bronzezeitlichen Ausgrabungsfunden rundum den Federsee nachgebaut worden sind.
Für uns war ein schönes schattiges Plätzchen mit großer Feuerstelle reserviert worden.
Die Grillmöglichkeit nutzten wir nach Herzenslust und ließen es uns bei Steak, Grillwurst, selbstgemachten Salaten, Kaffee und Kuchen so richtig gut gehen. Unsere Hunde kamen freilich auch nicht zu kurz.

Am Nachmittag gab es die Gelegenheit in den Museumsräumen einem Vortrag zur Archäologie des Hundes zu lauschen. Der Museumstag war vom Federseemuseum u.a. auch dafür vorgesehen, den Besuchern des Museums an diesem Tag einige markante Hunderassen zu zeigen. Und so nutzten auch wir dieses spezielle Umfeld, um über unsere Spitze in Form eines kleinen Vortrages und dem Liveerlebnis Spitze in den verschiedensten Varietäten vor Ort zu informieren. Hierfür hatten wir auch eine Präsentationswand mit wunderschönen Fotos von Spitzen unserer Gruppenmitglieder aufgebaut.
Auch diesmal konnten wir viele Interessierte für unsere Spitze begeistern und haben wieder einige nette Kontakte geknüpft.

Außer unseren Spitzen waren auch ein paar Vertreter des Irish Wolfshounds und Border Collies zu sehen. Die Kreisjägervereinigung Biberach stellte ebenfalls ihre verschiedenen Jagdhunderassen vor. Auch ein imposanter Adler war dabei, dessen Jagdweise ebenfalls erläutert wurde.
Auch sonst war einiges geboten. Wer sich über weitere Hundethemen informieren wollte oder für seinen Spitz noch das eine oder andere praktische hundliche Zubehör erwerben wollte, konnte dies an einem der Informations- und Kaufstände, die an diesem Tag im Innenhof aufgebaut waren, tun.
Man konnte auf dem Museumsteich Einbaum fahren, Brotbacken am offenen Feuer, Speerschleuder-werfen wie Jäger in der Eiszeit, und es gab eine Kinderwerkstatt.
Alles in allem war es in jeder Hinsicht ein sehr interessanter und schöner Tag. Darüber waren sich alle einig.
Eins steht für uns fest. Eine Wiederholung im nächsten Jahr ist Pflicht!

Wir möchten uns bei allen Organisatoren dieser Veranstaltung und eifrigen Helfern nochmals recht herzlich bedanken!

 


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